Mitteilungen / Nachrichten
| Juni 2026 Am 14. Juni 2026 wurde in Freiburg der Verein „Allemannia Judaica e. V. – Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum“ gegründet. Damit erhält die bisher informelle Arbeitsgemeinschaft eine neue Struktur. Ziel und Zweck des Vereins ist vorrangig, die Arbeitsergebnisse, die insbesondere von Dr. Joachim Hahn auf der Webseite von Alemannia Judaica zusammengetragen, geordnet und publiziert worden sind, in eine zeitgemäße, barrierearme und für viele Menschen weiterhin zugängliche Form zu überführen. Die Webseite enthält auch Informationen über die früheren jüdischen Gemeinden Gründaus, ihre Synagogen/Bethäuser und Friedhöfe. Der Verein soll auch der Vernetzung von mit der Thematik verbundenen Personen und Organisationen dienen. Unser Vereinsmitglied Heinrich Georg Semmel nahm an dem Treffen in Freiburg teil und gehört zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins. Mai/Juni 2026 Mitglieder des Vereins arbeiten weiterhin an der Konzeption für den Europäischen Kulturweg Mittel-Gründau mit. Die Eröffnung ist für den 27. September 2026 vorgesehen. Das nächste Treffen der Konzeptgruppe findet am 4. August 2026 um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mittel-Gründau statt. Mai 2026 Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 6. Mai wurde der Vorstand nach seinen Berichten und dem Bericht der Kassenprüfer einstimmig entlastet. März 2026 Durch Vermittlung des Büdinger Stadtarchivars Carsten Parré besuchte Dr. Rainier Michael Herbert de Souza auf den Spuren seiner Vorfahren die Hain-Gründauer Laurentiuskirche. Der Besucher, im brasilianischen São Paulo geboren und aufgewachsen, lebt jetzt in Salzburg. Einer seiner Vorfahren, Johann Philipp Herbert, wurde 1815 in Hain-Gründau geboren und heiratete 1842 in der Laurentiuskirche. Carsten Parré und Heinrich Georg Semmel hatten in den Kirchenbüchern recherchiert und konnten die familiengeschichtlichen Daten zur Verfügung stellen. Die Männer der Familie Herbert waren als Schäfer auf den Höfen der Ysenburger Grafen tätig. Pfarrerin Kerstin Berk begrüßte den Gast am 28. März in der Laurentiuskirche. Für Oktober ist auf Wunsch des Besuchers ein Dankgottesdienst geplant. März 2026 Kurz nach dem Start der Gründau-App ist hier auch der Geschichtsverein mit seinen Angeboten vertreten. Geschichtsverein Gründau e. V. – der Verein für alle Ortsteile Was uns geprägt hat – Blicke in die Gründauer Geschichte Der Verein beschäftigt sich mit der Geschichte aller Gründauer Ortsteile. Er möchte zur Bewahrung und Überlieferung von Wissen, Kenntnissen und Erfahrungen aus den Dörfern beitragen. Dazu unterhält er ein Museum mit drei Standorten in Niedergründau sowie das Gemeindearchiv. Dort sichert er Dokumente zur Orts- und Familiengeschichte und macht sie Interessierten zugänglich, unterstützt bei der Erforschung der Geschichte der eigenen Familie. Der Verein präsentiert Ergebnisse seiner Arbeit in Vorträgen und Ausstellungen, auf Exkursionen und in seiner Zeitschrift GRINDAHA. Diese enthält Beiträge zur Geschichte aller 7 Gründauer Ortsteile. Der Titel bezieht sich auf die Namen der Dörfer im Gründautal bei ihren urkundlichen Ersterwähnungen. Januar 2026 Bei der feierlichen Wiedereröffnung der Laurentiuskirche Hain-Gründau am 25. Januar referierte Vereinsmitglied Heinrich Georg Semmel über die Geschichte der Kirche und ihrer Gemeinde. Januar 2026 Den Verein erreichte die Anfrage eines Forschers aus Berlin über Auswanderungen aus Breitenborn nach Preußisch Pommern 1747/48. Der Verein vermittelte einen Kontakt zu einem Forscher in Alsbach, von wo eine der Auswanderinnen nach Breitenborn eingeheiratet hatte. Dr. Kurt E. Jäger stellte dem Verein seine Quellenfunde aus dem Geheimen Preußischen Staatsarchiv in Berlin zur Verfügung. |
Vorträge / Präsentationen
| Mittwoch, 01. Juli 2026, 19.30 Uhr, Museum Niedergründau, Obergasse 20 Filmpräsentation „Sommerolympiade 1936“ Originalaufnahmen, begleitende Kommentare, Äußerungen von Beteiligten. 2006 bearbeitet von Guido Knopp. Referent: Walter Uffelmann |
| Donnerstag, 25. Juni 2026, 18.00 Uhr, Bürgerhaus Lieblos In Kooperation mit der Gemeinde Gründau Gründauer Geschichte auf der Leinwand 3 historische Kurzfilme aus der Geschichte der Gemeinde Bau, Grundsteinlegung und Einweihung der Mittelpunktschule Rothenbergen/Niedergründau, heute Anton Calaminus Schule (1962 – 1964) Dauer etwa 45 min. Bau, Grundsteinlegung und Einweihung der Paul Gerhardt–Kirche Lieblos/ Roth. (1960 – 1961) Dauer etwa 20 min. Szenen aus dem ehemaligen Breitenborner Schwimmbad .(Um 1960) Dauer etwa 15 min. Leitung: Walter Uffelmann ![]() |
Mittwoch, 03. Juni 2026, 19.30 Uhr, Museum Niedergründau, Obergasse 20 Neue Erkenntnisse zur Auswanderung Hain-Gründauer Einwohner/innen 1852/53 in die USA Referent: Walter Uffelmann Darstellung des Geschichtsvereins Gründau auf seiner Homepage und der Gründau-App Referenten: Damian Martinez, H. G. Semmel Mitgliedschaften des Vereins bei anderen Institutionen Beiträge für die nächste Ausgabe des Heimatjahrbuchs „Zwischen Vogelsberg und Spessart“ Druckschriftentausch mit anderen Geschichtsvereinen Vorhaben des Geschichts- und Heimatvereins Ronneburg „Jüdisches Leben im Ronneburger Hügelland“ Moderation: H. G. Semmel |
Ausflüge / Exkursionen / Wanderungen
| Samstag, 07.03.2026, Abfahrt 09.30 Uhr am Bürgerzentrum Lieblos mit Privat-PKW Besuch des Museums für historische Musikinstrumente Lißberg Anmeldung auch von Nicht-Mitgliedern bei Walter Uffelmann, Tel. 06051 5592 Klaus von Berg, Tel. 06051 2546 Leitung: Kurt Racky |
| Sonntag, 16.11.2025, 14.00 Uhr, Beginn am Dorfgemeinschaftshaus Gettenbach, Eichelkopfstr. 55 Dauer ca. 2 1/2 Stdn. Auf jüdischen Spuren durch Gettenbach Geführte Wanderung durch das Gettenbacher Oberdorf und über den im nahen Wald gelegenen jüdischen Friedhof Für den Weg zum Friedhof ist festes Schuhwerk angesagt. Männer sollten beim Besuch des Friedhofs eine Kopfbedeckung tragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Leitung: Heinrich Georg Semmel |
Führungen
| Sonntag, 13.9.2026 TAG DES OFFENEN DENKMALS 2026 ![]() In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde „Auf dem Berg“ |
| 13.00 – 17.00 Uhr Öffnung der Bergkirche in Niedergründau Führungen nach Bedarf, Werner Menzel, Hermann Tilp 15.30 Uhr Orgelführung |
| 13.00 – 17.00 Uhr Öffnung der Laurentiuskirche in Hain-Gründau Pfarrerin Kerstin Berk, Förderkreis Laurentiuskirche 14.00 Uhr Führung, Heinrich Georg Semmel, Geschichtsverein Gründau |
Gedenkveranstaltungen
| Montag, 09.11.2026, 16.00 – ca. 17.30 Halle der Begegnung, Mittel-Gründau, Friedhof, Mühlwiesenweg Ecke Wiesenweg Veranstaltung der Gemeinde Gründau zum Gedenken der verfolgten, vertriebenen und ermordeten früheren jüdischen Mitbürgerinnen und -bürger der Gründauer Dörfer und des Gelnhäuser Stadtteils Roth am Jahrestag der Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung im November 1938 Erinnert wird in diesem Jahr an die ehemaligen jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner Mittel-Gründaus. Die letzte jüdische Familie flüchtete 1934 nach Palästina. Aber zwei in Mittel-Gründau geborene Frauen wurden aus ihren späteren Wohnungen verschleppt und ermordet. Die Namen aller ermordeten und in den Tod getriebenen jüdischen Männer, Frauen und Kinder aus dem heutigen Gründau und aus Roth sollen genannt und ihrer gedacht werden. Inhaltlich gestaltet wird die Veranstaltung wieder von Mitgliedern des Geschichtsvereins Gründau e. V. und der drei christlichen Kirchengemeinden Gründaus, der Evangelischen Kirche auf dem Berg, der Evangelisch-methodistischen Kirche Rothenbergen und der Katholischen Gemeinde St. Raphael/Christkönig. Der Ortsbeirat Mittel-Gründau unterstützt die Veranstaltung. Bürgermeister Markus Kern wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist zum Abschluss ein kurzer Gang zu den ehemaligen Wohn- und Geschäftshäusern der jüdischen Familien vorgesehen. |
| Sonntag, 09.11.2025, 16.00 – 17.30 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Gettenbach, Eichelkopfstr. 55 Veranstaltung der Gemeinde Gründau zum Gedenken der verfolgten, vertriebenen und ermordeten früheren jüdischen Mitbürgerinnen und -bürger der Gründauer Dörfer und des Gelnhäuser Stadtteils Roth am Jahrestag der Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung im November 1938 Erinnert wird in diesem Jahr an die lange Geschichte der ehemaligen Synagogengemeinde Gettenbach mit Breitenborn. In diesen beiden Dörfern lebten in der nationalsozialistischen Zeit keine Juden mehr. Aber drei in Breitenborn zur Welt gekommene Menschen jüdischen Glaubens wurden aus ihren damaligen Wohnungen verschleppt und ermordet. Die Namen aller 33 ermordeten und in den Tod getriebenen jüdischen Männer, Frauen und Kinder aus dem heutigen Gründau und aus Roth sollen genannt und ihrer gedacht werden. Die Röther Juden hatten zur Synagogengemeinde Lieblos gehört. Auf einer Tafel werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung die Lebens- und Sterbensdaten der Todesopfer kennenlernen können. Inhaltlich gestaltet wird die Veranstaltung wieder von Mitgliedern des Geschichtsvereins Gründau e. V. und der drei christlichen Kirchengemeinden Gründaus, der Evangelischen Kirche auf dem Berg, der Evangelisch-methodistischen Kirche Rothenbergen und der Katholischen Gemeinde St. Raphael/Christkönig. Der Ortsbeirat Gettenbach unterstützt die Veranstaltung. Bürgermeister Markus Kern wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. |
Beteiligung an Märkten
Mitgliederversammlungen
| Mittwoch, 06.05.2026, 19.30 Uhr, Museum Niedergründau, Obergasse 20 Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Gründau e. V. 1. Begrüßung 2. Berichte der Vorstandsmitglieder 3. Bericht der Kassenprüfer 4. Aussprache 5. Entlastung des Vorstands 6. Ausblick auf das bevorstehende Geschäftsjahr 7. Ehrungen 8. Verschiedenes |
| Mittwoch, 01.04.2026, 19.00 Uhr, Museum Niedergründau, Obergasse 20 Monatsversammlung des Geschichtsvereins Gründau e. V. |

